HSG Schlaubetal Odervorland

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Runde 1 HVB- Pokal

HSG Schlaubetal-Odervorland –Männer – HVB- Pokal

HSG Schlaubetal-Odervorland wirft Brandenburg Ligi

HSG Schlaubetal-Odervorland – HV Grün-Weiß Plessa 30:12
SV Lok Rangsdorf - HSG Schlaubetal-Odervorland 19:21 (11:10)
Von W. Hohmann

Eine Woche vor dem offiziellen Punktspielstart mussten die Männer des Verbandsligisten HSG Schlaubetal-Odervorland am 09.09.2017 in der 1. Runde des HVB- Pokals die lange Reise zum TSV Germania nach Massen antreten. Hier traf das Team von Trainer Michael Stalla im zweiten Spiel des Tages auf den Landesligisten HV Grün-Weiß Plessa.
Von Beginn an ließen die Schlaubetaler keinen Zweifel darüber aufkommen, wer in dieser Partie das Parkett als Sieger verlassen würde. In allen Belangen überlegen, hatte Plessa nicht den Hauch einer Chance. Damit gestaltete sich diese Partie mehr oder minder zu einem Trainingsspiel mit Wettkampfcharakter.
Nach diesem Sieg zogen die Schlaubetaler in das Finale dieser 1. Runde ein. Hier wartete mit dem Brandenburg Ligisten SV Lok Rangsdorf ein richtig schwerer Brocken auf das Stalla- Team. Schließlich hatten die Rangsdorfer in der letzten Saison in der höchsten Spielklasse des Landes, der Brandenburgliga mit Platz 7 einen guten Mittelfeldplatz belegen können. Obwohl der Mannschaft mit Tobias Hallert, Felix Preiß, Marcel Jüterbock, Luca Steffen, Pascal Hötzel, David Krüger, Frank Firniß und Florian Lusansky und Neuzugang Bernt Kratkey gleich neun Akteure fehlten und deshalb der 3. Torhüter Danny Hugler als Feldspieler aufgeboten wurde, wollte sich das HSG- Team nicht unterkriegen lassen und dem haushohen Favoriten so lange wie möglich Paroli bieten. Und das sollte der Mannschaft dann auch erstaunlich gut gelingen. Der Gegner trat mit einer Mischung von fünf Spielern der letztjährigen A- Jugend an, die in der Brandenburgliga 3. wurden, sowie mit fünf älteren Spielern aus der 1. Mannschaft. Damit war das Lok Team natürlich klarer Favorit.
Aber wie das in Pokalspielen manchmal so ist, setzte nicht der Favorit die Ausrufezeichen, sondern zunächst die Männer aus dem Schlaubetal. Denn diese konnten sich in der Anfangsphase dank einer stabil stehenden Abwehr und sicher herausgespielten Chancen auf 1:4 absetzen. Hier hatten die Rangsdorfer sichtlich noch einige Abstimmungsprobleme. Zunächst konnten die Schlaubetaler bis zum 4:7 ihre drei Tore Führung noch behaupten. Doch dann setzten sich die Rangsdorfer vor allem mit pfeilschnell vorgetragenen Angriffen immer besser in Szene und verkürzten den Rückstand bis auf ein Tor zum 7:8. In der Endphase gelang ihnen nach dem 8:8 Ausgleich mit 9:8 die erstmalige Führung. Doch die Schlaubetaler bewiesen in dieser Phase kämpferische Qualitäten, hielten voll dagegen und konnten mit nur einem Tor Rückstand mit 11:10 in die Kabine gehen.
In der Halbzeitpause schwor sich die Mannschaft darauf ein, gemeinsam bis zum Umfallen zu kämpfen, egal wie es auch stehen mag.
Die zweite Halbzeit nahm dann einen ähnlichen Verlauf wie die erste, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Denn die Rangsdorfer konnten sich zunächst mit 3 Treffern in Folge schnell auf 14:10 absetzen, ehe den Schlaubetalern der erste Treffer zum 14:11 gelang. Nun gelangte die Mannschaft auch wie beabsichtigt über den Kampf zu ihrem Spiel. In der Abwehr „ackerte“ im wahrsten Sinne des Wortes einer für den anderen, was dazu führte, dass den Rangsdorfern keine „leichten“ Tore mehr gelangen und die Schlaubetaler mehrfach zu Ballgewinnen kamen. Dazu erspielte sich die Mannschaft im Angriff gute Möglichkeiten, die dann auch konsequent genutzt wurden. Dadurch verkürzte man den Rückstand über die Stationen 15:12 und 16:14 auf 17:16. Acht Minuten vor dem Ende gelang dem HSG- Team mit 17:17 erstmals der Ausgleich in Halbzeit 2. Nun gab es für die HSG- Männer kein Halten mehr. Ihnen war der Wille zum Sieg in diesem Spiel förmlich anzumerken. Nach der erstmaligen 17:18 Führung konnte diese dann auf 18:21 ausgebaut werden. Damit war das Spiel dank der tollen kämpferischen Einstellung der gesamten Mannschaft gesichert, auch wenn dem SV Lok noch das 19:21 gelang.
Diesen Sieg widmete die Mannschaft dann auch vor allem ihrem Mitspieler Tobias Hallert, der am kommenden Freitag seine Caroline Tächl aus der Frauenmannschaft heiraten wird und am Abend nach diesem Pokalspiel Polterabend feierte. Da hatte es dann die Mannschaft natürlich eilig, nach Müllrose zurück zu fahren, um dem Paar die Siegesbotschaft persönlich zu überbringen.

HSG Schlaubetal-Odervorland (Spiel gegen Rangsdorf)

Tor: Jakub Wamka, Florian Kubusch
Feldspieler: Matthias Stalla 4, Przemislaw Tolyz 1, Eric Zimmermann, Marc Eschenbach 7, Danny Hugler, Daniel Heine 2, Normen Ermling 7
Trainer: Michael Stalla
Betreuer: Jens Jüterbock
Schiedsrichter: Konietzko/Fischer - Berlin
Zeitstrafen: SV Lok keine, HSG 3
7-Meter: SV Lok 1/1, HSG keine