HSG Schlaubetal Odervorland

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01. Spieltag - 23.09.18 - HSG Schlaubetal-Odervorl

Brandenburgliga A-Jugend weiblich

Schlaubetal behält im Kampfspiel die Nerven

HSG Schlaubetal-Odervorland – OSG Fredersdorf-Vogelsdorf 19:16 (8:8)

Von Matthias Gliese

Die weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal-Odervorland hat am Samstagnachmittag die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf mit 19:16 (8:8) geschlagen. Es war der perfekte Saisonstart im ersten Spiel in der Brandenburgliga. 100 Zuschauer in der Briesener Sporthalle sahen eine über weite Strecken ausgeglichene Partie, in der die HSG-Mädels vor allem mit einer deutlichen Steigerung in Halbzeit zwei die Grundlage für den am Ende verdienten Heimerfolg legten. Theresa Egemann und Nele Lietz stellten mit je sechs Treffern die besten HSG-Schützen.

Die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf, die in der Saison 2016/17 den dritten Platz in der Brandenburgliga erreichte, galt vom Papier her als leichter Favorit. Im letzten Jahr hat die HSG auswärts knapp mit 34:33 verloren und auch im Rückspiel in Müllrose war man mit 20:25 unterlegen.

Schlaubetal kam gut in die Partie und konnte sich mit schönen Toren über die Außen-spielerinnen Antonia Henkelmann und Nele Lietz auf 4:2 absetzen. In der Folge stockte jedoch der Angriff der HSG-Mädels. Da Pässe nicht ankamen und Würfe nicht im Tor untergebracht werden konnten, nutzten die Gäste ihre Chance und konnten in der 10.Minute zum 4:4 ausgleichen. Hier zeichnete es sich bereits ab, dass am Ende Kraft und Kondition über Sieg oder Niederlage entscheiden würde. Beide Teams spielten technisch auf dem gleichen Niveau. Es konnte sich kein Team mehr entscheidend absetzen. So stand es zur Halbzeitpause 8:8.

In Halbzeit zwei erspielte sich Fredersdorf- Vogelsdorf einen kleinen Vorteil und konnte sich über die Stationen 9:11 und 10:12 leicht absetzen. Durch starke Abwehrarbeit und eine bestens aufgelegte Marianne Schulz im Tor, die durch etliche Paraden die HSG im Spiel hielt, kämpfte sich Schlaubetal bis zur 45. Minute wieder heran. Bis zu 55. Minute konnte sich keine Mannschaft mehr einen Vorteil erspielen. In dieser schwierigen Phase zeigten die HSG-Mädels, dass sie gegenüber der letzten Saison an Erfahrung und Nervenstärke hinzugewonnen haben. In den letzten fünf Minuten trafen die Mädels aus Fredersdorf nur noch einmal, während Katharina Lumm, Bray Bulst und Teresa Egemann für die Gastgeberinnen auf den Endstand von 19:16 erhöhen konnten.

HSG-Trainer Matthias Gliese zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Das war das erste Spiel nach der langen Saisonpause für uns. Da ich nicht wusste, wo wie leistungsmäßig stehen, war ich nicht sicher, ob wir mit Fredersdorf mithalten können. Aber wir haben uns gesteigert, nachdem wir die erste Halbzeit ziemlich ausgeglichen gestalten konnten. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Ein Kompliment geht auch an die Zuschauer und Eltern. Sie haben uns super nach vorne getrieben.“

HSG Schlaubetal

Tor: Marianne Schulz, Jenny Hale
Feldspieler: Lea Brose; Antonia Henkelmann (3); Bray Bulst (2); Katharina Lumm (2); Anne Ballhorn; Josie Wegner; Nele Lietz (6/1); Teresa Egemann (6/3)
Trainer: Matthias Gliese
Schiedsrichter: Strätz/Warnitzschak - Lok Rangsdorf (sehr gute Leistung)
Zeitstrafen : HSG Schlaubetal 2; OSG Fredersdorf-Vogelsdorf 2
7 m : HSG Schlaubetal 5/4; OSG Fredersdorf-Vogelsdorf 3/2
Zuschauer: 100