HSG Schlaubetal Odervorland

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02. Spieltag - 30.09.17 - HSV Falkensee 04 - HSG

Brandenburgliga A-Jugend weiblich
Mit halben Kader starke Leistung abgeliefert

HSV Falkensee 04 - HSG Schlaubetal-Odervorland 20:18 (12:9)
Von Matthias Gliese

Die erste Niederlage der neuen Saison ist da. Gegen den HSV Falkensee 04 unterlag die weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal-Odervorland vor 50 Zuschauern in der neuen Stadthalle von Falkensee mit 20:18 (12:9). Der Rückstand von zeitweise sechs Toren war trotz einer starken Leistung, besonders in der zweiten Halbzeit, am Ende trotz viel Moral und Kampf nicht mehr wett zu machen. Zwar kam Schlaubetal wieder bis auf ein Tor heran, konnte den Ausgleich aber nicht herstellen, da am Ende die Kräfte nachließen. Beste Werferinnen waren Theresa Egemann und Bray Bulst mit jeweils sechs Treffern, gefolgt von Nele Lietz mit vier Toren. Zusätzlich konnte Marianne Schulz drei von vier geworfenen Siebenmetern entschärfen.
Das Spiel stand unter keinem guten Stern. Am späten Sonnabendvormittag traten nur sechs Feldspieler und zwei Torhüter die Reise nach Falkensee an. Verletzungs- und krankheitsbedingt stand nur der halbe Kader zur Verfügung. Kurzfristig erklärte sich aber Torhüterin Jenny Hale bereit und verstärkte das Team als zusätzliche Feldspielerin. Dadurch stand wenigstens eine Auswechselspielerin zur Verfügung. Ein großes Dankeschön nochmal dafür.
Der HSV Falkensee 04 spielte letzte Saison noch in der Ostsee-Spree-Liga. Dort belegten sie den siebten Tabellenplatz und mussten leider absteigen. Durch viele Abgänge hat sich die Mannschaft stark verändert. Das erste Spiel verloren die Falkenseer gegen den SV Lok Rangsdorf deutlich. Dementsprechend war die Spielstärke der Gastgeber schlecht ausrechenbar.
Die HSG Schlaubetal–Odervorland begann konzentriert und konnte in der 8. Minute mit 2:4 in Führung gehen. Falkensee musste sich in der Anfangsphase noch finden. Dann stellte sich der HSV jedoch besser auf die Angriffe der HSG ein und konnte durch mehrere Würfe aus der zweiten Reihe ausgleichen und sich bis zur 18. Minute auf 9:6 absetzen. Die HSG-Trainer nahmen daraufhin eine Auszeit, um den Mädels eine Verschnaufpause zu gönnen und sie taktisch neu einzustellen. Das brachte kurzfristigen Erfolg. Mit zwei Toren in Folge konnte man sich wieder auf 9:8 herankämpfen. Jetzt nahm der Gastgeber seine Auszeit. Nach dieser Pause konnten sich die Falkenseer bis zur Halbzeit wieder auf 12:9 absetzen, da bei den Schlaubetalerinnen langsam die Kräfte nachließen.
In der Halbzeitpause wurde das Team durch die Trainer Matthias Gliese und Ute Wagner wieder aufgebaut. Man sollte sich nicht aufgeben und kämpfen bis zum Schluss. Hier ist noch nichts verloren.
In der zweiten Halbzeit konnte sich Falkensee trotzdem weiter bis auf 17:11 absetzen. Schlaubetal kam mit der harten Spielweise von Falkensee nicht gut zurecht. Demzufolge wurde wieder eine Auszeit genommen, um die Mädels aufzurütteln und einige taktische Umstellungen zu besprechen. Dies zeigte Wirkung. Mit fünf Toren in Folge konnte man sich bis auf ein Tor auf 18:17 herankämpfen. Das kostete aber so viel Kraft, dass den HSG-Mädels in den letzten fünf Minuten nicht mehr viel gelang. Der Gegner nutzte dies wieder und setzte sich auf den Endstand von 20:18 ab.
HSG-Trainer Matthias Gliese war mit der Leistung sehr zufrieden: „Die Mannschaft hätte aufgrund der kämpferischen Leistung ein Unentschieden verdient gehabt. Leider war aufgrund des Spielermangels heute nicht mehr drin gewesen. Die Spielerinnen waren völlig am Ende. Auf die harte Spielweise in der Brandenburgliga muss ich mein Team aber noch besser einstellen. Ein herzliches Dankeschön geht von mir an die Eltern, die die weite Fahrt nach Falkensee auf sich genommen haben.“

HSG Schlaubetal

Tor: Marianne Schulz
Feldspieler: Bray Bulst (6); Katharina Lumm (1); Carolyn Reymund (1);
Nele Lietz (4/1); Jenny Hale; Teresa Egemann (6/3); Josie Wegner
Trainer: Matthias Gliese, Ute Wagner
Schiedsrichter: Freitag/Gäbelein (sehr gute Leistung)
Zeitstrafen : HSV Falkensee 04 4; HSG Schlaubetal 2;
7 m : HSV Falkensee 04 4/1; HSG Schlaubetal 6/4
Zuschauer: 50