HSG Schlaubetal Odervorland

Startseite | Kontakt | Impressum

03. Spieltag - 07.10.17 - Oranienburger HC - HSG

Brandenburgliga A-Jugend weiblich

Schlaubetal muss sich Oranienburg geschlagen geben

Oranienburger HC - HSG Schlaubetal-Odervorland 27:21 (10:8)

Von Matthias GlieseDie weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal hat in der Brandenburgliga ihr zweites Auswärtsspiel in dieser Saison verloren. Die Schlaubetalerinnen verloren im HBI Sportforum gegen den Oranienburger HC mit 27:21 (10:8) und liegen nun nach dem 3.Spieltag auf dem fünften Tabellenplatz.
Am Samstagvormittag trat man die Reise mit 10 Spielerinnen nach Oranienburg an. Man war guter Dinge und rechnete mit einem Sieg, da Oranienburg als Aufsteiger aus der Kreisliga seine bisherigen zwei Spiele eindeutig verlor.
Beide Mannschaften begannen konzentriert. Die Schlaubetalerinnen wurden aber durch die Spielstärke der Oranienburgerinnen überrascht und fanden dadurch nicht richtig zu ihrem Spiel. Bis zur 20. Minute konnte sich keine Mannschaft mit mehr als ein Tor absetzen. Das verdeutlichen auch die knappen Spielstände von 3:3, 6:6 und 8:8. In der Abwehr hatten es die HSG-Mädels ziemlich schwer, die körperlich überlegenen Oranienburgerinnen in den Griff zu bekommen. Sie machten aber ihre Sache ganz gut. Im Angriff dagegen scheiterten sie ein ums andere Mal an der kompakten Abwehr des Gegners. So kam es, dass sich Oranienburg zur Halbzeit mit zwei Toren auf 10:8 absetzen konnte.
In der Halbzeitpause motivierte sich das Team gegenseitig. Durch den Trainer wurden noch einige taktische Anweisungen gegeben, wie man die gegnerische Abwehr knacken könnte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden diese Anweisungen auch gut umgesetzt. Innerhalb von drei Minuten erzielte Schlaubetal drei Treffer in Folge und konnte mit 10:11 in Führung gehen. Oranienburg antwortete darauf aber ebenfalls mit drei Toren in Folge und ging wieder mit 13:11 in Führung. Bis zur 42. Spielminute kämpften beide Teams verbissen um jedes Tor. Oranienburg setzte sich jeweils mit zwei Treffern zum 13:11, 15:13 und 16:14 ab und die HSG verkürzte jeweils auf einen Treffer zum 13:12, 15:14 und 16:15. Dann ließ die Konzentration und die Motivation bei den Schlaubetalerinnen vor allem im Angriff jedoch nach. Bedingt auch durch die harte Spielweise konnte sich Oranienburg von 16:15 auf 21:15 in der 50.Minute absetzen. Zu diesem Zeitpunkt gaben sich die HSG-Mädels bereits auf. Damit war das Spiel so gut wie entschieden. Schlaubetal fing sich dann jedoch noch einmal und kämpfte trotzdem weiter, um eine hohe Niederlage zu verhindern. Nach 60 Minuten wurde das Spiel dann beim Stand von 27:21 für Oranienburg abgepfiffen. Die Mädels aus dem Schlaubetal waren sehr enttäuscht. Sie hatten sich doch mehr erhofft.
Trainer Matthias Gliese sah diese Niederlage nach dem Spiel so: "Leider konnte meine Mannschaft am heutigen Tage insgesamt nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Am Willen der einzelnen Spielerinnen fehlte es sicher nicht. Aber wenn du fast das gesamte Spiel immer mit einem Tor dran bist und es dann nicht schaffst, das Spiel zu deinen Gunsten zu drehen, dann fängst du irgendwann an zu verkrampfen oder mit Gewalt den Erfolg zu suchen. Und genau das war heute der Fall. Hinzu kam, dass die Gastgeberinnen vor allem in der Abwehr einen sehr guten Tag erwischt hatten. Vor allem im Angriff fehlte es uns an Ideen und am Durchsetzungsvermögen. Insofern am Ende ein verdienter Sieg der Gastgeberinnen, während meine Mädels vielleicht im Hinterkopf hatten, dass man die Gastgeberinnen einfacher besiegen könnte. Solche Spiele kommen immer wieder einmal vor, aber die Mädels haben sich am Ende am meisten über sich selbst geärgert."

HSG Schlaubetal

Tor: Marianne Schulz, Jenny Hale
Feldspieler: Anne Ballhorn (3); Antonia Henkelmann (2), Bray Bulst (4/1); Katharina Lumm (2); Carolyn Reymund (1); Nele Lietz (5); Teresa Egemann (5/2); Josie Wegner
Trainer: Matthias Gliese
Schiedsrichter: Lassahn / Schumacher
Zeitstrafen : Oranienburger HC 4; HSG Schlaubetal 2;
7 m : Oranienburger HC 8/6; HSG Schlaubetal 5/3
Zuschauer: 50