HSG Schlaubetal Odervorland

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04. Spieltag - 14.10.17 - HSG - HC 52 Angermünde

Brandenburgliga A-Jugend weiblich

Niederlage gegen Angermünde

HSG Schlaubetal-Odervorland – HC 52 Angermünde 11:16 (10:4)

Von Matthias Gliese

Die weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal musste am Sonnabendnachmittag in der Schlaubetal-Halle eine bittere Heimniederlage hinnehmen. Gegen den HC 52 Angermünde verlor man 11:16 (4:10). Knackpunkt war in der ersten Hälfte der Angriff, in der es erst nach 22 Minuten gelang, die gegnerische Torhüterin erstmals zu überwinden.
Gegen Angermünde hatte sich Schlaubetal viel vorgenommen. Nach zwei Niederlagen in Folge sollte es diesmal mit einem Sieg klappen. Gegen den HC 52 Angermünde rechnete man sich gute Chancen aus, da der Gegner aufgrund seiner bisherigen beiden Spiele (knappe Niederlage gegen Altlandsberg und knapper Sieg gegen Fredersdorf) als durchaus schlagbar eingestuft wurde.
Der ersten Treffer des Spiels konnte Angermünde erzielen. Die Schlaubetalerinnen versuchten sofort den Ausgleich zu erzielen. Sie scheiterten aber immer wieder an der gegnerischen Torhüterin. Diese hatte einen guten Tag erwischt und konnte jeden Wurfversuch der Schlaubetalerinnen entschärfen. Sie allein brachte die Gastgeberinnen schier zur Verzweiflung. Egal, wer es auch versuchte, bis zur 22. Minute konnten die HSG-Mädels kein Tor erzielen. Angermünde dagegen nutzte diese Chance und zog auf 0:9 davon. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit war der Bann dann endlich gebrochen und die Schlaubetalerinnen kämpften sich dann doch noch auf 4:10 heran.
In der Halbzeitpause versuchte Trainer Matthias Gliese seine Mädels vor allem moralisch aufzumuntern und appellierte vor allem daran, dass die Mädels einfach nur das spielen, was sie können.
Diese Ansprache schien auch gewirkt zu haben, denn die zweite Halbzeit verlief ziemlich ausgeglichen. Die HSG-Mädels kamen jetzt besser ins Spiel und versuchten den Rückstand zu verkürzen. Die Abwehr stand jetzt auch besser als in der ersten Halbzeit. Nele Lietz gelangen bis zur 34. Minute zwei Treffer, so dass der Pausenrückstand bis zu 6:12 Zwischenstand bestehen blieb. Leider verletzte sie sich dann so schwer an der Schulter, dass sie der Mannschaft voraussichtlich bis zum Jahresende nicht zur Verfügung stehen wird.
Davon geschockt, gelang den Schlaubetalerinnen anschließend nur noch ein Siebenmetertor und Angermünde konnte sich bis zur 46. Minute auf 7:15 absetzen. Schlaubetal gab sich aber nicht auf und kämpfte bis zum Schluss. Dabei konnten Bray Bulst (3) und Teresa Egemann (2) noch 5 Treffer erzielen, während die Angermünderinnen nur noch ein Tor erzielten. Dadurch konnte man die zweite Halbzeit mit 7:6 für sich entscheiden. Nach 60 Minuten stand es dann 11:16 für Angermünde.

HSG Schlaubetal
Tor: Marianne Schulz, Jenny Hale
Feldspieler: Anne Ballhorn; Antonia Henkelmann, Bray Bulst (3/1); Carolyn Reymund (1); Nele Lietz (4); Teresa Egemann (3); Lea Brose
Trainer: Matthias Gliese
Schiedsrichter: Schulz / Hoffmann
Zeitstrafen: HSG Schlaubetal 4; HC 52 Angermünde 3
7 m: HSG Schlaubetal 7/3, HC 52 Angermünde 4/1