HSG Schlaubetal Odervorland

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07. Spieltag - 25.11.17 - LHC Cottbus - HSG

Brandenburgliga A-Jugend weiblich

Starker Kampf wird nicht belohnt

LHC Cottbus - HSG Schlaubetal-Odervorland 18:13 (13:6)Von Matthias Gliese

Die weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal hat in der Brandenburgliga ihr letztes Spiel der Hinrunde verloren. Die Schlaubetalerinnen unterlagen im Kolkwitz-Center dem LHC Cottbus mit 18:13 (13:6). Entscheidend für die Niederlage war die Abschlussschwäche der HSG-Mädels. Die meisten Treffer für die Gäste erzielten Bray Bulst und Katharina Lumm mit jeweils 4 Treffern.
Am Sonntagvormittag trat man die Reise nach Cottbus an. Man hatte in der letzten Woche hart trainiert und sich für das Spiel viel vorgenommen. Cottbus hatte bisher auch nur zwei seiner Spiele gewinnen können. Sie lagen damit auf dem 6.Tabellenplatz und somit in greifbarer Nähe.
Cottbus erwischte den besseren Start und ging schnell mit drei Toren in Führung. Davon ließen sich die Schlaubetalerinnen aber nicht entmutigen und glichen in der 7. Minute zum 3:3 aus. So blieb bis zum 5:5. Bis zu diesem Spielstand in der 12. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dann gelangen den Cottbusserinnen aber fünf weitere Treffer bis zum 10:5 in der 22. Minute, während Schlaubetal leer ausging. Immer wieder scheiterten sie in dieser Phase an der gegnerischen Torhüterin, die vor allem die Würfe von den Aussenpostionen stark parierte. Diesem Rückstand liefen die HSG-Mädels dann auch bis zur Halbzeitpause hinterher, wobei man nochmals drei Gegentore bei nur einem eigenen Treffer hinnehmen musste. Beim Stand von 13:6 wurden die Seiten gewechselt.
Die Mädels der HSG starteten besser in die zweite Halbzeit. Man stand kompakter in der Abwehr und konnte den Gegner damit unter Druck setzen. So verkürzte man bis zur 38.Minute den Rückstand auf 5 Tore zum 15:10. Cottbus konnte sich zwar wieder auf 17:10 absetzen, aber auf Grund der verbesserten Kondition und der mannschaftlichen Geschlossenheit kämpfte sich das HSG-Team noch auf 18:13 heran. Obwohl man die zweite Hälfte mit 7:5 für sich entscheiden konnte, ließ man auch hier noch zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Am Ende war aber der Vorsprung der Gastgeberinnen aus der ersten Halbzeit dann doch zu groß, um das Spiel noch zu drehen.
Die Mannschaft hat aber wieder Moral und Kampfgeist bewiesen, was in den vorherigen Spielen vermisst wurde. Wenn diese Einstellungen im Training und in den nächsten Spielen beibehalten werden, bleiben die Erfolge auch nicht aus.

HSG Schlaubetal

Tor: Marianne Schulz,
Feldspieler: Jenny Hale, Lea Brose, Antonia Henkelmann, Bray Bulst (4/4); Katharina Lumm (4), Carolyn Reymund (2), Josie Wegner, Anne Ballhorn (3)
Trainer: Ute Wagner
Betreuer: Johanna Würzler, Viktoria Lampe
Schiedsrichter: Heiko Paulick, Anja Schneider
Zeitstrafen : LHC Cottbus 3, HSG Schlaubetal 0
7 m : LHC Cottbus 1/0, HSG Schlaubetal 5/5
Zuschauer: 50