HSG Schlaubetal Odervorland

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09. Spieltag - 20.01.18 - HSG - HSV Falkensee 04

Brandenburgliga A-Jugend weiblich

Im Angriff zu harmlos

HSG Schlaubetal-Odervorland – HSV Falkensee 04 13:28 (8:14)

Von Matthias Gliese

Am 9. Spieltag der Brandenburg verlor die weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal-Odervorland ihr Heimspiel gegen den HSV Falkensee 04 deutlich mit 13:28 (8:14). Vor 75 Zuschauern in der Schlaubetalhalle konnte man leider an die guten Leistungen vom Hinspiel nicht anknüpfen.
Die HSG Schlaubetal-Odervorland begann konzentriert und konnte in der Anfangsphase zweimal durch Carolyn Reymund (1:0) und Teresa Egemann (2:1) in Führung gehen. Bis zum 5:6 in der 17. Minute gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Dann stellte sich Falkensee jedoch besser auf die Angriffe der Schlaubetalerinnen ein und konnte sich durch mehrere schnelle Tore bis zur 21. Minute auf 5:10 absetzen. Die HSG-Trainer nahmen daraufhin ihre Auszeit, um die Mädels taktisch wieder neu einzustellen. Das brachte nur mittelfristigen Erfolg. Zwar konnte das schnelle Spiel von Falkensee gestoppt werden, jedoch bauten die Gäste ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 8:14 aus. Ein besonderes Highlight gelang jedoch noch Teresa Egemann, die einen direkten Freiwurf in der 30.Minute trotz Abwehrmauer in ein Tor verwandelte.
In der Halbzeitpause wurde das Team durch die Trainer Matthias Gliese und Ute Wagner wieder aufgebaut. Man sollte sich nicht aufgeben und bis zum Schluss kämpfen. Hier ist noch nichts verloren.
In der zweiten Halbzeit konnte sich Falkensee trotzdem weiter bis auf 8:18 in der 36. Minute absetzen ehe Carolyn Reymund der erste Treffer in Halbzeit zwei für die Gastgeberinnen gelang. Die HSG-Mädels kämpften trotzdem weiter und gaben sich nie auf. Bis zur 45. Minute blieb der Abstand von zehn Toren konstant (10:20). Jetzt wurde wieder eine Auszeit genommen, um die Mädels nochmals wach zu rütteln. Da jedoch wie im gesamten Spiel im Angriff zu harmlos gespielt wurde, konnte sich Falkensee bis zur 58. Minute weiter auf 11: 28 weiter absetzen. Die letzten beiden Treffer in diesem Spiel gelangen jedoch den Schlaubetalerinnen. Katharina Lumm und Lea Brose konnten den Abstand noch auf 13:28 verkürzen.
Mannschaft und Trainer waren nach dem Spiel sehr enttäuscht. Man hatte sich doch mehr ausgerechnet. Jetzt heißt es Mund abwischen und sich auf das nächste Spiel am 27.01.2018 zu konzentrieren. An dem Tag geht es zu Hause gegen den direkten Tabellennachbarn Oranienburger HC, gegen den das Ziel zwei Punkte definitiv weiter verfolgt wird. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Schlaubetalhalle in Müllrose.

HSG Schlaubetal

Tor: Marianne Schulz
Feldspieler: Jenny Hale, Lea Brose(1), Bray Bulst(3/1), Katharina Lumm(2), Carolyn Reymund(3), Sara Lee Schirdewahn, Josie Wegner, Anne Ballhorn(1), Teresa Egemann (3/1)
Trainer: Matthias Gliese, Ute Wagner
Betreuer: Mandy Kaczmarek, Johanna Würzler
Schiedsrichter: Ronald Hübner, Jens-Holger Wussmann
Zeitstrafen : HSG Schlaubetal 3, HSV Falkensee 1
7 m : HSG Schlaubetal 4/2, HSV Falkensee 6/4
Zuschauer: 75