HSG Schlaubetal Odervorland

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10. Spieltag - 27.01.18 - HSG - Oranienburger HC

Brandenburgliga A-Jugend weiblich

HSG-Juniorinnen schlagen Oranienburg deutlich

HSG Schlaubetal-Odervorland – Oranienburger HC 29:13 (15:6)
Von Matthias Gliese

Die weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal konnte in der Brandenburgliga ihren zweiten Sieg in dieser Saison einfahren. Gegen den ersatzgeschwächten Oranienburger HC gelang ein souveräner Erfolg mit 29:13 (15:6). Sie konnten damit die rote Laterne an ihren Gegner abgeben und liegen nun nach dem 10. Spieltag auf dem siebten Tabellenplatz.
Am Samstagnachmittag trafen sich 11 Spielerinnen der HSG zum Heimspiel in der Schlaubetal-Halle. Mit dabei war nach langer Verletzungspause wieder Johanna Würzler, die einen sehr guten Einstand mit zwei Toren feiern konnte. Man wollte gegen Oranienburg die 27:21 Niederlage aus dem Hinspiel wieder wettmachen und hatte sich deshalb viel vorgenommen. Die Oranienburger reisten leider nur mit 7 Spielerinnen an und hatten somit keinen Wechselspieler dabei.
Die HSG- Juniorinnen begannen konzentriert und zeigten ein ganz anderes Angriffs- und Abwehrverhalten als in den Spielen zuvor. In der Abwehr wurde schnell verschoben und sich gegenseitig geholfen, sodass der Gegner sich keine klare Torchance erarbeiten konnte. Im Angriff wurde gut kombiniert und versucht, den freien Mitspieler zu finden. Diesmal wurde auch viel über den Kreis und die Außen gespielt. Dadurch konnten die Schlaubetalerinnen schnell mit 5:0 in Führung gehen, ehe den Oranienburgerinnen in der 7.Minute der erste Treffer zum 5:1 gelang. Ihren ersten Treffer für die HSG erzielte dabei Jenny Hale zum 6:1. Gelang es dem OHC, sich im Angriff doch einmal durchzusetzen, konnte eine gut aufgelegte Marianne Schulz im Tor der HSG viele Würfe entschärfen. Mitten in der ersten Halbzeit gab es jedoch eine klare Schrecksekunde für die Gastgeberinnen. Die sehr gut spielende Josie Wegner erhielt bei einem Blockversuch einen Kopftreffer und musste auf der Bank behandelt werden. Sie konnte danach aber weiterspielen. Die HSG- Mädels konnten bis zur Halbzeitpause ihren Vorsprung auf 15:6 ausbauen, da bei den Gästen die Kräfte langsam nachließen.
In der Halbzeitpause war Trainer Matthias Gliese voll des Lobes für seine Mannschaft. Endlich zeigte sie, was sie kann. Man sollte aber nicht nachlassen und konzentriert weiterspielen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden diese Anweisungen auch gut umgesetzt. Innerhalb von drei Minuten erzielte die Gastgeberinnen drei Treffer in Folge und konnten die Führung zum 18:6 ausbauen. Oranienburg kämpfte sich aber wieder auf 19:9 heran, da die Gastgeberinnen sich im Angriff ein paar einfache Fehler leisteten. Die HSG-Mädels fingen sich dann aber wieder und legten bis zur 56.Minute einen 9:1 Lauf zum 28:10 hin. Bedingt aber auch dadurch, dass beim OHC die Kondition und Konzentration nachließ, da man nicht wechseln konnte. Leider verletzte sich die bisher gut agierende Bray Bulst Mitte der zweiten Halbzeit an der Hand und konnte nicht mehr weiterspielen. Am Ende stand ein nie gefährdeter 29:13 Erfolg zu Buche. Beste Werfer bei den Schlaubetalerinnen waren Sara Lee Schirdewahn mit 6 Toren, Bray Bulst, Carolyn Reymund und Anne Ballhorn mit jeweils 5 Toren. Vielen Dank an das Publikum, das die Mädels diesmal wieder lautstark unterstützten.

HSG Schlaubetal-Odervorland

Tor: Marianne Schulz
Feldspieler: Johanna Würzler (2), Jenny Hale (1), Lea Brose (2), Bray Bulst (5), Katharina Lumm, Carolyn Reymund (5), Sara Lee Schirdewahn (6), Josie Wegner, Anne Ballhorn (5), Teresa Egemann (3)
Trainer: Matthias Gliese
Schiedsrichter: Susanne Speed, Christina Weigt (sehr gute Leistung)
Zeitstrafen : HSG Schlaubetal 0, Oranienburger HC 1
7 m : HSG Schlaubetal 1/0, Oranienburger HC 3/3
Zuschauer: 50