HSG Schlaubetal Odervorland

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12. Spieltag - 24.02.18 - HSG - SV Lok Rangsdorf

Brandenburgliga A-Jugend weiblich

Gegen Tabellenführer mit angeschlagener Mannschaft

HSG Schlaubetal-Odervorland - SV Lok Rangsdorf 12:20 (4:10)
Von Matthias Gliese

Nach einer vierwöchigen Spielpause ging es für die weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal-Odervorland in der Brandenburgliga weiter. Das eigentlich in der Vorwoche angesetzte Auswärtsspiel gegen den HC 52 Angermünde musste leider aus krankheitsbedingten Gründen abgesagt werden. Am gestrigen Samstagnachmittag sah es für die Schlaubetalerinnen nicht besser aus. Es standen zwar neun Spielerinnen zur Verfügung, drei davon waren aber durch Krankheit bzw. Verletzungen nur bedingt einsatzfähig. Trotzdem wollten die Mädels im Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Rangsdorf antreten. Nach langer Verletzungspause war Nele Lietz wieder dabei. Sie hat eine schwere Schulterverletzung gut überstanden. Da der Wurf Arm aber noch nicht so belastet werden sollte, konnte sie deshalb nur bedingt im Angriff eingesetzt werden. Aus diesem Grund spielte Schlaubetal in der ersten Halbzeit mit nur fünf Spielerinnen im Angriff, also in ständiger Unterzahl. Nur in der Abwehr spielte man zu sechst. Es sollte also ein sehr schweres Spiel werden, da Rangsdorf fast alle seine Partien bisher gewinnen konnte. Man wollte sich aber so gut wie möglich verkaufen.
Der Beginn war vielversprechend. Man stand in der Abwehr sehr kompakt. Jeder kämpfte für jeden und man half sich gegenseitig aus. Dadurch konnten die Rangsdorfer Mädels mit dem besten Angriff der Liga (296 Tore in 11 Spielen) in den ersten 20 Minuten nur 4 Tore erzielen. Im Angriff spielten die Schlaubetalerinnen ihre Angriffe ruhig und diszipliniert aus und nutzten die sich dadurch ergebenen Chancen konsequent. Das wurde im Hinspiel noch falsch gemacht. Rangsdorf schaffte es nicht die ständige Überzahl für sich zu nutzen. So konnte die HSG das Spiel bis zum 4:4 ausgeglichen gestalten. Dann ließen aber die Kräfte bei den Gastgeberinnen nach und Rangsdorf konnte sich durch einfache Tore innerhalb der letzten 10 Minuten auf 4:10 absetzen.
Die Halbzeitpause wurde zum Kräfte sammeln genutzt. Die Trainer waren voll des Lobes für die Mannschaft. Die Mannschaft gab sich nie auf und zeigte was für ein gutes Team die Mädels sind. In der zweiten Hälfte wollte man versuchen, Nele auch im Angriff einzusetzen. Sie sollte als Kreisläuferin Lücken für die anderen schaffen.
Leider hatten die HSG- Juniorinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit keinen guten Start. Rangsdorf konnte mit vier Toren in Folge innerhalb von zehn Minuten auf 4:14 davonziehen. Die HSG-Mädels ließen sich dadurch aber nicht beeindrucken. Was aber dann passierte, war umso bemerkenswerter. Sie fanden wieder zu ihrem Spiel und nutzten im Angriff ihre Chancen. Durch schöne Aktionen und gutes Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft wurde immer wieder jemand freigespielt, der dann die Chance zum auch Tor nutzte. In der Abwehr wurde mehrfach der Angriff der Rangsdorferinnen abgewehrt bzw. die Würfe vom Torwart pariert, so dass die Gastgeberinnen den Abstand bis zum Ende des Spiels auf 12:20 verkürzen konnten. Damit wurde die zweite Halbzeit nur mit 8:10 verloren. Ein bemerkenswertes Ergebnis, da fast alle Spielerinnen 60 Minuten durchspielen mussten. Die Mannschaft kann auf dieses Ergebnis sehr stolz sein. Das Hinspiel wurde noch mit einem größeren Mannschaftskader 37:20 verloren.
Ein großes Dankeschön geht auch an die Eltern und die Zuschauer in der Schlaubetalhalle, die die Mannschaft das ganze Spiel über tatkräftig unterstützten.

HSG Schlaubetal
Tor: Marianne Schulz
Feldspieler: Jenny Hale, Nele Lietz (1), Lea Brose, Bray Bulst (1), Carolyn Reymund (3), Sara Lee Schirdewahn (1), Anne Ballhorn (1), Teresa Egemann (5/2)
Trainer: Matthias Gliese, Ute Wagner
Schiedsrichter: Indra Richter, Dirk-Uwe Voigt (BSV Grün-Weiß Finsterwalde)
Zeitstrafen: HSG Schlaubetal-Odervorland 2, SV Lok Rangsdorf 0
7 m: HSG Schlaubetal-Odervorland 2/2, SV Lok Rangsdorf 5/4
Zuschauer: 50