HSG Schlaubetal Odervorland

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14. Spieltag - 17.03.18 - HSG - LHC Cottbus

Brandenburgliga A-Jugend weiblich

Im letzten Spiel starke Leistung abgeliefert

HSG Schlaubetal-Odervorland – LHC Cottbus 25:21 (9:12)Von Matthias Gliese

Die weibliche A-Jugend der HSG Schlaubetal-Odervorland hat in der Brandenburgliga ihr letztes Spiel gewonnen. Die Müllroserinnen gewannen in der Schlaubetal-Halle gegen den Tabellensechsten LHC Cottbus mit 25:21 (9:12). Damit beenden die Mädels die Saison als Tabellenachter. Entscheidend für den Sieg war die starke zweite Halbzeit der HSG-Mädels. Beste Spielerinnen waren bei den Gastgeberinnen Torhüterin Marianne Schulz und Teresa Egemann, die zehn Tore erzielte. Bevor das Spiel losging, wurde die Mannschaft vor den Eltern und Zuschauern verabschiedet. Es war nicht nur das letzte Spiel der Saison, sondern auch das letzte Spiel dieser Mannschaft. Da viele Spielerinnen in der nächsten Saison zum Studium oder in die Berufsausbildung gehen, wird sich die Mannschaft leider auflösen. Trainer Matthias Gliese bedankte sich bei Mannschaft und bei jeder einzelnen Spielerin für die vielen schönen Momente und wünschte allen persönlich nur das Beste. Als Abschiedsgeschenk gab es persönliche Training Shirts und Mannschaftsbilder zur Erinnerung.
Das Spiel begann ziemlich ausgeglichen. Bis zum 3:3 in der 10.Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Die Abwehrreihen dominierten das Spiel. Den Gastgeberinnen merkte man eine leichte Nervosität und Konzentrationsschwäche an, da viele Bälle im Angriff nicht den Weg zu ihrem Ziel fanden. In der Abwehr wurde dafür umso härter gearbeitet. So blieb es bis zum 6:7 in der 20. Minute. In den letzten zehn Minuten, der ersten Halbzeit konnte sich Cottbus jedoch noch auf 9:12 absetzen.
In der Halbzeitpause wurden die Mädels für ihre Abwehrarbeit gelobt. Im Angriff sollte man sich aber mehr ohne Ball bewegen und die Lücken in der Deckung des Gegners nutzen.
Die HSG-Juniorinnen starteten besser in die zweite Halbzeit. Es war den Spielerinnen förmlich anzumerken, dass sie sich mit einer guten Leistung von den Zuschauern verabschieden und dieses Spiel noch für sich entscheiden wollten. Man stand kompakter in der Abwehr und konnte den Gegner damit unter Druck setzen. So konnte man der Rückstand nicht nur verkürzt, sondern mit sechs Toren in Folge durch Teresa Egemann (3 Tore), Carolyn Reymund (2 Tore) und Sarah Lee Schirdewahn in einen Vorsprung umgewandelt werden. Dazu „vernagelte“ Marianne Schulz im HSG- Gehäuse ihr Tor förmlich, so dass den Cottbuserinnen in dieser Phase kein einziger Treffer gelang. In der 40. Minute stand es plötzlich 15:12 für die HSG- Mädels. Das veranlasste den LHC- Trainer zu einer Auszeit, um den Lauf des HSG- Teams zu stoppen. Cottbus konnte sich danach zwar wieder auf 15:14 herankämpfen, aber auf Grund der besseren Chancenverwertung im Angriff und der mannschaftlichen Geschlossenheit bauten die HSG-Spielerinnen ihre Führung bis zur 56. Minute wieder auf sechs Tore zum 24:18 aus und gewannen am Ende völlig verdient mit 25:21. Der Jubel der Mannschaft und der treuen Fans über diesen gelungenen Abschied war dann natürlich groß.
Die HSG Schlaubetal-Odervorland wünscht allen Spierinnen, die den Verein jetzt aus den genannten Gründen verlassen müssen für ihren weiteren persönlichen Werdegang alles erdenklich Gute.

HSG Schlaubetal-Odervorland

Tor: Marianne Schulz,
Feldspieler:
Johanna Würzler (4), Nele Lietz (1), Lea Brose, Jenny Hale, Bray Bulst (1), Carolyn Reymund (4), Sara Lee Schirdewahn (1), Josie Wegner (1), Anne Ballhorn (3), Teresa Egemann (10)
Trainer: Matthias Gliese
Betreuer: Gerd Kupsch, Viktoria Lampe
Schiedsrichter: Heiko Schulz, Dirk Hoffmann
Zeitstrafen : HSG Schlaubetal 1, LHC Cottbus 4
Siebenmeter: HSG Schlaubetal 5/5, LHC Cottbus 5/4
Zuschauer: 50