HSG Schlaubetal Odervorland

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03. Spieltag - 07.10.17 - HSG - Elsterwerdaer SV

Verbandsliga Süd Frauen

Sieg hart erkämpft

HSG Schlaubetal-Odervorland – Elsterwerdaer SV 94 21:16 (10:10)
Von Ute Wagner

Hoch motiviert vom Sieg gegen den HV Ruhland/Schwarzheide wollten die HSG-Frauen zu Hause gegen den Elsterwerdaer SV die nächsten 2 Punkte holen. Diesmal hatten die Gastgeberinnen sogar 2 Auswechselmöglichkeiten.
Nach kurzem Abtasten (1:1 und 2:2), übernahmen die HSG-Frauen in der 5.Minute das Zepter und konnten sich bis zur 10. Minute zum 7:2 absetzen. Bemerkenswert und Ausdruck der mannschaftlichen Geschlossenheit war in dieser Phase vor allem, dass es bei diesen 5 Treffern mit Caroline Hallert (Tächl), Lysianne Kersten, Anika Weber, Lea-Sue Panzer und Jasmin Henkelmann auch fünf verschiedene Torschützinnen gab. Nach einer Auszeit der Gastmannschaft kam Elsterwerda besser ins Spiel und holte auf.
Doch dank der starken Abwehr behielt der Gastgeber bis zu 20. Minute einen 3 Tore Vorsprung (9:6). In den letzten 10 Minuten ließen die Kräfte, vor allem im Angriff, jedoch nach und die Gastgeberinnen konnten nur noch einen Treffer durch Lysianne Kersten zum zwischenzeitlichen 10:8 erzielen. Dagegen setzten die Gäste ihre Aufholjagd fort und konnten in der 30. Minute zum 10:10 Halbzeitstand ausgleichen.
In der Kabine wurde von den Trainern der Kampfgeist gelobt und nur die Torausbeute bemängelt.
Mit neuen Kräften ging es dann in die zweite Halbzeit und der Elan der Mannschaft wurde auch gleich mit vier Toren in Folge in den ersten 8 Minuten bis zum Stand von 14:10 belohnt. Dabei gelang Caroline Hallert (Tächl) mit drei Treffern in Folge ein echter Hattrick. Erst in der 39. Minute gelang den Gästen das
Anschlusstor zum 14:11. Eine 2-Minuten-Strafe der Gastgeberinnen ließ die Gäste nochmals auf 2 Tore zum 14:12 herankommen. Danach konnte sich das HSG- Team bis zur 52. Minute wieder auf 17:13 absetzen. In der sich anschließenden Auszeit der Gästemannschaft mobilisierten die HSG- Frauen nochmal alle Kräfte, um die Führung nicht mehr aus der Hand zu geben. Trotz 2x2-Minuten-Strafen der Heimmannschaft gelangen den Gästen nur 2 Tore (17:15) durch verwandelte 7-Meter. In den letzten 5 Minuten zeigten die HSG-Frauen ihre Stärke und trafen viermal in Folge in das Gästetor zum 21:15 in der 58. Minute. Das letzte Tor in der Begegnung erzielte die Gastmannschaft in der vorletzten Spielminute zum Endergebnis von 21:16.
Die Mannschaft bewies wieder einmal Teamgeist und Kampfeswillen über die gesamte Spielzeit. Hervorgehoben muss noch werden, dass vor allem Caroline Hallert (Tächl) eine überragende Leistung ablieferte und insgesamt 10 Treffer erzielte. Aber bis auf Victoria Lampe und Nora Reinhardt konnten sich auch alle anderen Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen.
Angesichts des Zusammenhaltes der Truppe ist es für die Spielerinnen und das Trainerteam eigentlich unverständlich, wie man solch eine hoch motivierte und kämpferische Mannschaft verlassen kann.

Tor: Melanie Dahms
Feld: Lea Panzer (2), Caroline Hallert (Tächl) (10), Victoria Lampe, Lysianne Kersten (2), Jasmin Henkelmann (1), Luisa Lehmann (3), Nora Reinhardt, Anika Weber (3)
Trainer: Ute Wagner, Peter Palwitz
Betreuer: Gerd Kupsch, Anne Palwitz
Schiedsrichter: Opitz/Götzelt
Siebenmeter: HSG 2/1, Elsterwerda 6/6
Zeitstrafen: HSG 4, Elsterwerda 2