HSG Schlaubetal Odervorland

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04. Spieltag - 14.10.17 - SV Eintr. Ortrand - HSG

Verbandsliga Süd Frauen

"Aufgeben Gibt's nicht"

SV Eintracht Ortrand - HSG Schlaubetal-Odervorland 23:17 (11:8)

Am Samstag dem 14.10.2017 trat die Frauenmannschaft der HSG Schlaubetal-Odervorland die weite Reise nach Ortrand an. Diesmal musste das Team mit Nora Reinhardt (verletzt) und Luisa Lehmann auf zwei torgefährliche Spielerinnen verzichten, was die ohnehin schon schwere Auswärtshürde und die ohnehin angespannte Personalsituation noch zusätzlich erschwerte. Dass Eintracht Ortrand ein unbequemer Gegner ist, war allen sehr bewusst und dass es ohne Lulu (Luisa Lehmann) und Nora (Reinhardt) noch schwerer wird, war allen klar. Aber jede einzelne Spielerin war motiviert, ihr Bestes zu geben. Dennoch wollte die Mannschaft auch in diesem Spiel wieder an ihre Grenzen gehen. „Wir sind zwar ein kleines Team, aber dafür waren wir noch nie mehr ein Team, als jetzt gerade.“ (Zitat einer Spielerin).
Pünktlich um 18.30 Uhr wurde das Spiel in Ortrand vom Schiedsrichter- Gespann Stallknecht/Büchner angepfiffen.
In Ballbesitz ging die Heimmannschaft auch gleich bis zur 7. Minute mit 3:0 in Führung. Die Schlaubetalerinnen fanden nicht so schnell ins Spiel und konnten erst in der 9. Minute den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielen. Durch einen echten Hattrick (3 Treffer in Folge) von Anika Weber kämpften sich die HSG-Frauen bis zur 13. Minute auf 4:4 heran. Davon wachgerüttelt trumpfte der Gastgeber wieder auf und bauten den Vorsprung bis zur 25. Minute erneut auf 5 Tore zum 10:5 aus, wogegen die Chancenverwertung der HSG-Frauen in dieser Phase gleich 0 war. Immer wieder scheiterten sie an der stark haltenden Heimtorfrau. Dennoch kämpfte das Team unverdrossen weiter um jedes Tor und konnte den Rückstand durch Caroline Hallert (2) und Anika Weber bis zum Halbzeitstand von 11:8 auf drei Tore verkürzen.
Dort hieß es neue Kräfte sammeln, was bei der stickigen Luft in der Kabine recht schwierig war. Mit dem Spruch „ Aufgeben – gibt’s nicht“ motivierte sich die Mannschaft selbst für die 2. Halbzeit.
Doch immer wieder scheiterte die Mannschaft zunächst an der Chancenverwertung. Dadurch behielten die Gastgeberinnen stets die Oberhand und lagen bis zur 36. Minute mit 15:10 in Führung. Doch die HSG- Frauen ließen sich nicht beirren und kämpften sich durch vier Treffer von Viktoria Lampe, Anne Palwitz, Caroline Hallert und Anika Weber bis zur 45. Minute wieder auf 15: 14 heran. Doch jetzt wurde das Spiel zunehmend ruppiger, auch sehr geschürt durch das Heimpublikum, das durch beleidigende und unsportliche Zurufe eine aggressive Stimmung verbreitete. Dazu kam, dass sich Caroline Hallert (Tächl) so stark am Kopf verletzte, dass sie vom Spielfeld getragen werden musste und ihr weiterer Einsatz fraglich war.
Die HSG-Frauen kämpften zwar weiter bis an ihre körperlichen Grenzen, aber ohne Auswechselmöglichkeit war ein knappes Ergebnis aussichtslos. 5 Minuten vor Spielende, beim Stand 22:15 musste auch Anika Weber das Spielfeld aus Verletzungsgründen verlassen. Jetzt waren nur noch 5 HSG-Spielerinnen einsatzfähig, doch Caroline Hallert betrat trotz starker Kopfschmerzen erneut die Platte und erzielte auch noch ein Tor durch einen verwandelten Siebenmeter. Das letzte Tor des Spiels gelang dann Lysianne Kersten auch durch einen 7m zum Endstand von 23:17.
Fazit von Trainerin Ute Wagner: „Es ist unsagbar schwer, mit diesem kleinen Kader einem starken Gegner wie Ortrand zu begegnen und einem Vorsprung hinterher zu rennen. Aber die Mannschaftsmoral ist ungebrochen. Das zeigt auch die Torschützenliste, denn jede Spielerin konnte sich darin eintragen lassen. Diese Tatsache freut mich am allermeisten. Das zeigt die mannschaftliche Geschlossenheit. Mädels, ich bin so stolz auf euch!“

HSG Schlaubetal-Odervorland

Tor: Melanie Dahms
Feldspielerinnen : Lea Panzer (1); Caroline Hallert (Tächl) (7); Viktoria Lampe (1); Anika Weber (5);
Lysianne Kersten (1); Jasmin Henkelmann (1); Anne Palwitz (1)
Trainerin: Ute Wagner
Co-Trainer: Gerd Kupsch
Schiedsrichter: Stallknecht/Büchner
7m: Heim 1/0, HSG 4/2
Zeitstrafen: Heim 0, HSG 1