HSG Schlaubetal Odervorland

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11. Spieltag - 20.01.17 HSG - HV Ruhland/Sch.

Verbandsliga Süd Frauen

Chancen verfehlt

HSG Schlaubetal – Odervorland : HV Ruhland / Schwarzheide 19 :23 (10 :9)
Von Ute Wagner

Am Samstag dem 20.01.18 empfingen die Schlaubetaler Frauen den Tabellenfünften HV Ruhland/ Schwarzheide. Diesen Fünften Platz wollte sich das HSG- Team mit einem Heimsieg zurück erobern. Leider mussten die Gastgeberinnen aus gesundheitlichen Gründen mit Caroline Hallert und Nora Reinhardt auf zwei starke Stammspielerinnen verzichten, so dass der Rückraum der HSG dezimiert war.
Doch auch die Gäste zeigten auch von Beginn an, dass sie die Punkte mit nach Hause nehmen wollten, so dass sich ein durchaus spannendes Spiel entwickelte.
Die erste Halbzeit gestaltete sich sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Dies verdeutlichen die Spielstände von 2:2; 4:4 und 7:7 in der 22. Minute. Die HSG-Frauen lieferten vor allem eine ganz starke Abwehrleistung und ließen den Gästen kaum Chancen, zum Torwurf zu kommen. Leider konnten sie diese mannschaftliche Geschlossenheit aber nicht auf den Angriff übertragen.
Vor allem durch zu viele Fehlwürfe konnte sich das HSG- Team trotz vieler Möglichkeiten keine entscheidende Führung erarbeiten. Dafür war die Wurfeffektivität der Mannschaft im Angriff zu gering, auch wenn Luisa Lehmann mit 6 Treffern die erfolgreichste Werferin auf Seiten der Gastgeberinnen war und auch vor der Halbzeit zum 10:9 zur knappen Führung für die Gastgeberinnen traf.
In der Pause ernteten die Spielerinnen viel Lob für die starke Abwehrleistung und motivierende Worte sowie Tipps für den Angriff.
Die ersten zehn Minuten der 2. Halbzeit begannen ebenfalls sehr ausgeglichen. Die rechte Angriff-Seite der HSG wurde jetzt mehrfach in Szene gesetzt und durch Anika Weber und Lea Panzer auch erfolgreich zu Treffern genutzt. Sogar eine fragwürdige Zeitstrafe konnte das HSG-Team gut kompensieren. Beim Stand 13:13 in der 38. Minute kam es zu „einer Art“ Stillstand, es passierte auf beiden nichts. Erst nach knapp 3 Minuten erwachten die Gäste zuerst aus dieser Lethargie und konnten sich in der Folge auf 13:15 mit 2 Toren absetzen. Dabei gelang ihnen dann trotz Unterzahl der Führungsausbau zum 13:16 und die erstmalige 3 Tore Führung. Dagegen funktionierte im HSG-Angriff fast 10 min lang Garnichts mehr. Entweder wurde die Gästetorhüterin mit unplatzierten Abschlüssen „berühmt“ geworfen oder der Pfosten des HV-Tores arg „gefoltert“. Dies zog eine Auszeit des HSG- Teams nach sich. Das brachte den HSG- Angriff wieder etwas in die Spur und Lea Sue Panzer mit drei Toren sowie Jasmin Henkelmann konnten bis zur 55. Minute noch einmal auf 17:18 verkürzen. Als Anne Palwitz nach zwei Treffen der Gäste in der 57. Minute auf 18:20 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung bei den HSG- Frauen auf. In den verbleibenden Minuten fehlten ihnen jedoch einfach auch die Kräfte und die Gäste konnten sich in der Schlussphase bis zum Endstand von 19:23 erneut absetzen.
Fazit der Trainerin Ute Wagner nach dem Abpfiff: „Meine Mannschaft hat eine ganz starke, kräftezehrende Abwehrleistung geboten. Gescheitert sind wir nur an der Chancenverwertung. Jetzt heißt es: Kopf hoch, Mädels, nach vorn schauen und Verantwortung beim Werfen übernehmen. Ausreden zählen nicht und Aufgeben gibt es nicht. Wir schaffen das, müssen aber im Training weiter hart an uns arbeiten!“

Tor: Katarina Niemack; Schulz Marianne
Feldspieler: Lea Panzer (4/1); Carolin Vogel; Viktoria Lampe; Lysianne Kersten (1); Jasmin
Henkelmann (2); Luisa Lehmann (6/0); Jenny Hale; Anne Palwitz (2); Anika Weber (4)
Trainer: Ute Wagner; Peter Palwitz
Betreuer: Gerd Kupsch
Physiotherapeutin: Caroline Hallert
Schiedsrichter: Hübner, Ronald/Wussmann, Jens-Holger
7m: Heim 3/1, Gast 4/2
Zeitstrafen: Heim 2, Gast 2