Zum Spiel gegen HSG Schlaubetal vom 05.11.2011
Nach zwei sieglosen Auswärtsspielen wollten die Wusterwitzer unbedingt einen Erfolg gegen die Aufsteiger aus Schlaubetal einfahren.
Kurz vor Spielbeginn rückten noch Tim Neitzel, und Marcus Quitzdorf nach ihren Verletzungen zurück in den Kader. Einzig die Tatsache ohne etablierten Kreisläufer spielen zu müssen, blieb ein Handicap. Hier sprang Mathias Leupold ein, welcher seine Aufgabe recht ordentlich erledigte.
Trotzdem spürte man schon beim Erwärmen eine gewisse Euphorie innerhalb der Mannschaft. Dieser Einruck wurde durch eine sehr starke 1. Halbzeit der Wusterwitzer bestätigt. In einem fairen Spiel konnte sich bis zur 25. min kein Team mit mehr als 2 Toren absetzen. Gerade die Wusterwitzer Abwehr inklusive Torhüter konnte überzeugen. So gelang es den Blau Weißen zum Ende der 1. Halbzeit aus einer gut stehenden Abwehr heraus, mehrere Konter zu laufen und so mit einer Pausenführung von 15:11 in die Kabine zu gehen.
Dieser Vorsprung war bereits in der 35. min. auf 2 Tore zusammengeschmolzen, konnte aber bis zur 50. min. gehalten werden. Leider ging den Wusterwitzern in den letzten zehn min der Faden verloren. Die Gäste stellten sich auf unsere Spielweise ein und konnten immer wieder leichte Bälle erobern. Im Angriff fehlte zum großen Teil die Laufbereitschaft und in der Abwehr hatten die Wusterwitzer das Pech, dass die Torhüter keine Hand mehr an den Ball bekamen. So stand am Ende gerade mal ein gehaltener Ball in der gesamten 2. Halbzeit zu Buche. Außerdem kamen die Gäste immer wieder über die rechte Außenposition zu leichten Torerfolgen.
Man könnte es weglassen, denn es ist ja letztlich nicht schön, dieses immer wieder in einem Bericht erwähnen zu müssen. Außerdem ist dem Uz. durchaus bewusst, dass der eine oder andere Offizielle die Berichte hier verfolgt. Doch auch in diesem Spiel wurden die Wusterwitzer - gerade in der zweiten Halbzeit - in einigen entscheidenden Situationen von den Referees ganz klar benachteiligt.
Es ist klar, dass die Mannschaft dieses Spiel selbst verloren hat und sicherlich spielt eine gewisse Subjektivität auch eine Rolle.
Aber wenn auf der einen Seite mehrmals, (teils auch fragwürdig) Schritte gepfiffen werden, kann es nicht sein, dass bei der anderen Mannschaft diese Regel nicht im Ansatz beachtet wird. Auch die Vorteilsregelung ging eindeutig zu Lasten der Wusterwitzer. Denn während hier ständig zwischen gepfiffen wurde, wartete man auf Seiten der Gäste geduldig ab, um evtl. einen Torerfolg nicht zu verhindern.
Es gilt trotzdem: Mund abputzen und an die 1. Halbzeit anknüpfen, um demnächst wieder zu punkten.
Mit sportlichem Gruß
Co. Tr.