Landesliga Süd-Ost Männer
Tabellenführer in allen Belangen unterlegen
HSG Schlaubetal II – HSC 2000 Frankfurt (Oder) 19:31 (7:14)
Von W. Hohmann
Im Derby gegen den Tabellenführer hatten sich die Schlaubetaler eigentlich vorgenommen, dem haushohen Favoriten mit Kampfkraft und Kampf um jeden Ball zu begegnen und ihm so das Leben schwer zu machen. Dass man gegen die mit technisch gut ausgebildeten Spielern bestückten Frankfurter spielerisch keine Chance haben würde und alles andere als eine deutliche Niederlage schon eine Überraschung wäre, war den meisten von vornherein klar.
Aus diesem Vorhaben wurde jedoch über die gesamte Spielzeit nichts. Ehe sich die größtenteils wie abwesend wirkenden HSG- Spieler den „Mittagsschlaf“ aus den Augen gerieben hatten, lagen sie bereits mit 0:5 hinten. Erst in der 4. Minute gelang den Schlaubetalern das erste Tor zum 1:5. Davon ließ sich der Tabellenführer jedoch nicht beeindrucken, sondern baute seinen Vorsprung kontinuierlich auf 3:10 aus. Damit war das Spiel nsch den ersten 15 Minuten praktisch bereits entschieden. Danach „verwaltete“ der Tabellenführer diese Führung mehr oder weniger, während die Schlaubetaler sich mehr oder weniger ihrem „Schicksal“ ergaben. Lediglich die „Alten“ in den Reihen der Gastgeber wie Torhüter Nicky David, Uwe Bannert und Ralf Hale legten den von Trainer Michael Stalla geforderten Kampfgeist an den Tag. Dabei hatten es die Gastgeber vor allem ihrem Torhüter Nicky David zu verdanken, dass der Vorsprung der Frankfurter nicht noch klarer ausfiel.
Dementsprechend Laut muss dann wohl auch die Halbzeitansprache des Trainers ausgefallen sein. Denn in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit legte die Mannschaft den geforderten Kampfgeist an den Tag. Während den Frankfurtern gegen den bärenstark haltenden HSG- Keeper nur noch drei Treffer gelangen, erzielte das HSG-Team in dieser Phase sieben Treffer. Beim Stand von 14:17 keimte sogar soetwas wie Hoffnung auf, dass man dieses Spiel vielleicht doch noch kippen könnte. Diese Hoffnung war aber nur von kurzer Dauer. Denn statt weiter auf Torejagd zu gehen, warf man nun den Frankfurter Torhüter Gregor Menz mit einer Reihe unplatzierter Würfe regelrecht „berühmt“. Dies nutzten die Frankfurter im Umkehrschluss zu sieben Treffern in Folge, so dass beim Stand von 14:21 dieses Spiel endgültig entschieden war. In der Folge baute der Tabellenführer seinen Vorsprung bis zum Endstand von 18:31 kontinuierlich weiter aus. Dabei war er den Gastgebern in allen Belangen haushoch überlegen, so dass dieser Sieg letztendlich zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr geriet.
Spieler: Nicky David;; Michael Stalla ( im Tor);
Uwe Bannert 5, Björn Horstmann, Ralf Hale 1, Paskal Korau 3, Christian Poeschke 1, Ringo Pflaum 1, David Krüger 4/1, Oliver Krüger , Michael Menz 1, Martin Berger, Marcel Jüterbock 3, Benjamin Häcker
Trainer: Michael Stalla
Betreuer: Rico David, Benjamin Häcker
Physiotherapeutin: Daniela Behrens
Schiedsrichter Strälz/Rochlitz - Guben
Zeitstrafen: HSG:4, HSC 2
Siebenmeter: HSG: 3/1, HSV 3/2
Zuschauer: 150