Brandenburgliga A- Jugend männlich

Tabellenvierten HSV Wildau klar dominiert

HSG Schlaubetal – HSV Wildau 34:21 (18:13)
Von W. Hohmann

Das Spiel der A- Jugend gegen den Tabellenvierten aus Wildau wurde von den Schlaubetalern bis auf die ersten fünfzehn Minuten klar dominiert. In der Anfangsphase zeigte sich das HSG- Team von der taktischen Variante der Wildauer, Eric Zimmermann als Hauptangreifer mit einer Manndeckung praktisch aus dem Spiel zu nehmen, zunächst beeindruckt. Trainer Uwe Kern, der den aus persönlichen Gründen verhinderten Uwe Hobelmann vertrat, löste dabei den Kreis der Schlaubetaler auf und beorderte Kreisspieler Paul Lemke in den Rückraum. Diese Variante führte bei den Gastgebern jedoch zunächst zu Verunsicherungen, was sich in Form leichter Abspielfehler bzw. ungenauer Torwürfe zeigte. Dies konnten die Gäste nutzen, um sich bis zur 14. Minute eine 2:4 Führung zu erspielen. Eine daraufhin von Trainer Uwe Kern genommene Auszeit zeigte dann im Angriffsspiel der Gastgeber auch sofort Wirkung. Die Gastgeber spielten aus einer sehr gut stehenden Deckung heraus nunmehr auch im Angriff wesentlich konzentrierter. Durch schnelle Kombinationen wurde nunmehr von allen Positionen Druck auf die Gästeabwehr ausgeübt und die sich bietenden Chancen auch konsequent zu Treffern genutzt. Nach dem Ausgleich zum 4:4 wurde die Führung über die Stationen 11:8 und 14:10 bis zum Halbzeitstand von 18:13 kontinuierlich ausgebaut.
Die konzentrierte Spielweise der Schlaubetaler setzte sich dann auch in der 2. Halbzeit fort. Insbesondere in der Abwehr wurde der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Durch kluges Verschieben und rechtzeitiges Heraustreten wurde dem Wildauer Angriff praktisch jede Wirksamkeit genommen. Durch dieses konzentrierte Deckungsverhalten waren die Wildauer oftmals gezwungen, mit Würfen aus dem Rückraum zum Torerfolg zu kommen. Mehrfach wurden die Würfe aus dem Wildauer Rückraum jedoch erfolgreich geblockt und Zuspiele der Gäste abgefangen. Dazu zeigte auch HSG- Keeper Danny Hugler eine gute Leistung und konnte eine ganze Reihe dieser Würfe parieren. Dazu hielt er auch einige „freie“ Würfe der Gäste und parierte einen Siebenmeter. Daraus resultierte eine ganze Serie von Kontern der Gastgeber, die vor allem durch Paul Lemke, mit elf Toren erfolgreichster Werfer der HSG, aber auch durch Jonas Friedrich oder Paul Wagner zu einfachen Treffern genutzt wurden. So konnte die Führung kontinuierlich bis auf 28:18 ausgebaut werden. Hinzu kam, dass die nur mit acht Spielern angereisten Gäste auch konditionell stark nachließen. Dagegen ließen die Gastgeber zu keiner Zeit nach und bauten diese Führung kontinuierlich bis zum Endstand von 34:21 aus.
Auch Trainer Uwe Kern war unter dem Strich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. „Den Grundstein für diesen Erfolg hat die Mannschaft vor allem in der guten Abwehrarbeit gelegt. Das war letztendlich auch der Schlüssel zu diesem ungefährdeten Sieg.“
Mit diesem Sieg bleibt die Mannschaft weiterhin auf Platz zwei. Jedoch nur, weil sie ein Spiel weniger als der Tabellenführer HC Bad Liebenwerda absolviert hat, der mit einem Minuspunkt mehr belastet ist. Dazu schraubten die Gastgeber ihr Torkonto auf sagenhafte 134 Plustore, was mehr als doppelt so viel ist, wie beim Tabellenführer, der mit 66 Plustoren in der Torstatistik auf Platz 2 liegt.

HSG Schlaubetal
Tor: Danny Hugler
Feldspieler: Felix Preiss 2, Tom Richter 1, Jonas Friedrich 5, Paul Lemke
11, Dominick Jüterbock 1, Eric Zimmermann 6/3, Kevin David 3, Lukas Schaffranke, Jakob Streichert 3, Paul Wagner 1, Max Albinus 1
Trainer: Uwe Kern
Schiedsrichter: Witt/Fitzke – Grünheider SV
Zeitstrafen: HSG 2, HSV 1
Siebenmeter: HSG 3/3, HSV 4/3