Brandenburgliga weibliche Jugend A
Trotz Niederlage starke Teamleistung
SSV PCK 90 Schwedt – HSG Schlaubetal 21 :15 (9:8)
Von Steven Ermling
Zum Nachholespiel in der Brandenburgliga musste die weibliche A- Jugend der HSG Schlaubetal am 05.11.2011 bei den heimstarken Schwedterinnen antreten. Zwei Mannschaften, die sich gut kennen und wo es immer enge Spiele gegeben hat. Diesmal waren die Vorzeichen jedoch andere. Ein Teil der Mannschaft konnte aus Verletzungsgründen erst gar nicht aufgeboten werden und der überwiegende Teil der zur Verfügung stehenden Spielerinnen ging mit diversen kleineren Verletzungen in diese Partie. Noch schlimmer hatte es Kimberly Arndt und Carolin Stürmer erwischt, die wegen ihrer Verletzungen eigentlich garnicht im Kader standen, sich aber kurzfristig bereit erklärten, die Mannschaft zu unterstützen. So konnten die Trainer Steven Ermling und Gerd Kupsch zumindest mit zehn Spielerinnen antreten, auch wenn die Wechselmöglichkeiten begrenzt waren. Trotzdem war die Stimmung im Team ausgesprochen gut und man hatte sich geschworen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen.
Entgegen allen Erwartungen gehörte die Startphase der Partie den Schlaubetalerinnen, die schnell mit 0:2 in Führung gingen, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine starke kämpferische Leistung boten und die taktischen Vorgaben der Trainer weitestgehend umsetzten. So gelang es Sabrina Mögelin speziell in der ersten Halbzeit, die Schwedter Spielmacherin durch eine offensive Deckung nicht wie gewohnt zum Zuge kommen zu lassen. Dies unterbrach vielfach den Kombinationsfluss der Gastgeberinnen und es entwickelte sich ein heiß umkämpftes aber weitestgehend faires Spiel. Dieses verlief sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. In einigen Phasen hatten die HSG- Spielerinnen bei Pfosten- bzw. Lattentreffern auch etwas Pech, die einen Führungsausbau verhinderten. So konnten die Gastgeberinnen die dadurch erzielten Ballgewinne dann auch nutzen, um mit einer 9:8 Führung in die Halbzeitpause zu gehen.
Auch in der zweiten Halbzeit ließ die kämpferische Einstellung der Mannschaft zu keiner Zeit nach. Anders als in einigen vorher absolvierten Spielen wurde diesmal miteinander gesprochen und sich gegenseitig angefeuert. Im Verlauf der zweiten Halbzeit machten sich dann die Verletzungen der HSG- Spielerinnen bemerkbar und neue kamen hinzu. Dies wirkte sich dann auch zwangsläufig auf die Konzentration und die Spielsicherheit aus, so dass im weiteren Spielverlauf die Kombinations- und Ballsicherheit der Gastgeberinnen mehr und mehr zum Tragen kam. Insofern profitierten die Schwedterinnen dann auch von ihren Wechselmöglichkeiten und gewannen am Ende verdient mit 21:15.
Dennoch zeigten sich Trainer Steven Ermling und Co-Trainer Gerd Kupsch nach dem Spiel mit der Leistung ihrer Mannschaft sehr zufrieden. „Auch wenn wir letztendlich wegen der fehlenden Wechselmöglichkeiten sowie der diversen Verletzungssorgen spielerisch unterlegen waren, hat die Mannschaft bis zum Umfallen gekämpft und einen tollen Teamgeist an den Tag gelegt. Darauf können wir in den nächsten Spielen sicher aufbauen.“, erklärte Trainer Steven Ermling nach dem Spiel.
Zugleich bedankten sich die Trainer für die tolle Unterstützung durch Sponsor Peter Fechner für die Bereitstellung des Busses sowie durch die Eltern von Anne Lubetzki und Lisa-Marie Busse, welche die Mannschaft auch diesmal begleiteten und über das ganze Spiel anfeuerten.
Tor: Krüger, Maria: Arndt, Kimberly
Feld: Anne Palwitz; Louisa Barth; Viktoria Lampe; Anne Lubetzki 6; Antonia Wittkopp 1; Lisa-Marie Busse 6; Kimberly Arndt 2; Sabrina Mögelin; Carolin Stürmer
Trainer: Steven Ermling
Co. Trainer: Gerd Kupsch
Schiedsrichter: Andrea und Jörg Wollgast – Bad Freienwalde
Zeitstrafen: Schwedt 0, HSG-Schlaubetal 2