Verbandsliga Süd Frauen

Trotz Kampfgeist am Ende verloren

VfB Doberlug-Kirchhain II – HSG Schlaubetal 24:17 (9:8)
von Franzi Wagner



An diesem Spieltag fuhren die Müllroser Frauen nach Doberlug-Kirchhain.
Das Spiel startete bei beiden Mannschaften sehr sicher. Unsere Deckung stand super, alle sagten ihre gegnerischen Spieler an und es wurde sich gegenseitig angefeuert. Auch in der Folgezeit standen beide Abwehrreihen sehr sicher. Bis zur 8. Minute fielen nur 4 Tore und es stand 2:2. Im Angriff klappten die Spielzüge der HSG- Spierinnen recht gut. Der Kampfgeist war wieder vorhanden und das zeigten die Schlaubetaler Frauen. In dieser Anfangsphase beherrschte das HSG- Team die Partie. In der 14. Minute stand es dann schon 3:6. Jedoch wollten die Frauen aus Doberlug-Kirchhain natürlich vor heimischer Kulisse ebenfalls gewinnen und kämpften auch um jeden Ball. In der Folgezeit steigerten sich die Gastgeberinnen und nutzten ihre Möglichkeiten im Angriff jetzt konsequenter. Somit stand es in der 20. Minute schon 6:7. Dies setzte sich dann in der Endphase der 1. Halbzeit auch so fort. Während der HSG- Sieben nur noch ein Treffer gelang, erzielten die Gastgeberinnen drei.
Damit ging es mit 9:8 für die Doberlug-Kirchhainerinnen in die Halbzeitpause. In der Kabine fielen vom Trainer nur wenige Worte: Super gekämpft, Mädels. Weiter so!
Zum Beginn der zweiten Halbzeit starteten die Gäste in Unterzahl, trotzdem stand die Deckung aber weiterhin sehr sicher. Jeder half dem anderen aus. Als in der 46. Minute ein Tor der Schlaubetalerinnen, das eigentlich für alle sichtbar in die linke obere Ecke des gegnerischen Torwartes ging, von den Schiedsrichtern aberkannt wurde, kam es sichtbar zu einem Bruch im Spiel der Gäste. Die HSG- Mädels waren in der Folgezeit leicht unkonzentriert und ließen die eigene Torhüterin allein. Dazu fühlten sich die HSG- Spielerinnen durch einige Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt. In dem bis dahin ausgeglichenen Spiel gelang dem HSG- Team in der Folgezeit nur noch ein Treffer, während die Gastgeberinnen sich in dieser Phase spielentscheidend absetzen konnten. So stand es in der 50. Minute schon 19:13. In den letzten 10 Minuten dieses Spiels kam der Kampfgeist beim HSG- Team wieder. Doch leider nicht nur bei den Frauen der HSG, sondern auch bei den Gastgeberinnen. Trotz 100-prozentigem Kampfgeist und einem jetzt wieder ausgeglichenem Spiel gelang keine weitere Resultatsverkürzung. Am Ende kam es zu der 24:17 Niederlage, die jedoch nicht den über weite Strecken ausgeglichenen Spielverlauf wiederspiegelt.
Trainer Gerd Tismer war aber trotzdem stolz auf seine Mädels, da sie bewiesen haben, dass sie in jedem Fall Kampfgeist und vor allem Spaß am Handballspielen haben! Das sollte der Mannschaft auch die Zuversicht für die Rückrunde geben, das angestrebte Ziel „Klassenerhalt“ zu erreichen. Zwar ist die Mannschaft nach dieser Niederlage auf den letzten Tabellenplatz „abgerutscht“, hat aber mit 5:15 Punkten nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenfünften SV Eintracht Ortrand (8:13).

Tor: Maria Tismer, Anita Barancow
Feld: Carolin Vogel 1, Jaqueline Riedel, Nancy Menning, Lysianne Kersten 1, Bonita Thomas 4, Sarah Regen 1, Diana Hallasch 5, Julia Kupper 5, Uta Schulz
Trainer: Gerd Tismer
Betreuer: Franzi Wagner
Schiedsrichter: Jank/Schwerdtner (TSG Lübbenau)
7-Meter: HSG 5/3, Doberlug-Kirchhain 7/4
Zeitstrafen: HSG 8, Doberlug-Kirchhain 2